Aufbau der Auffangstation Moos 2011

Wir betreiben eine Auffangstation für Hunde und Katzen, für deren Kastration wir jährlich mehr als 30‘000 Franken ausgeben. Eine Auffangstation ist nicht mit einem Tierheim zu vergleichen. Es geht nur darum, Findeltiere oder verlassene wie vernachlässigte Haustiere für möglichst kurze Zeit zu betreuen, um sie bei neuen, besseren Haltern zu platzieren.

Frau Wittwer, welche die Auffangstation für Katzen und Kleintiere in Heimberg während vieler Jahre erfolgreich geführt hat, hat uns im Frühling ihre Absicht mitgeteilt, auf Ende Jahr ihren Auftrag zu beenden.

Frau Beatrice Salzmann, im Moos, Schwarzenegg, welche bereits die Auffangstation für Hunde betreut, hat sich auf unsere Ausschreibung hin gemeldet und bereit erklärt, die Aufgaben von Frau Wittwer zu übernehmen. Unser Vorstand ist mit Herrn und Frau Salzmann zusammen getroffen und begrüsst diese Lösung. 

Für die Katzen und Kleintiere muss auf dem Bauernhof im Moos eine Station neu eingerichtet werden. Unter der Auffahrt in die Scheune befindet sich ein grosser, durch Schiebetore abgeschlossener Raum, in welchem Anhänger und Geräte abgestellt sind. Die Hälfte dieses Raums wird zurzeit für die Einrichtung der Auffangstation ausgebaut. Es sollen fensterseitig hinter einer Trennwand ein Zugangskorridor und drei geräumige Tierabteilungen entstehen. Im hintersten Teil ist ein Quarantäneraum vorgesehen.

Im Verlauf der Gespräche über das Bau- und Umnutzungsgesuch an die Behörden ist die Idee entstanden, für die zukünftige Tierärztin des TST zusätzlich einen Veterinärraum einzurichten. Ein angrenzender Lagerraum wurde uns zusätzlich zur Verfügung gestellt und in die Projektierung einbezogen. 

Wir sind sehr glücklich darüber, dass ein befreundeter Architekt sich bereit erklärt hat, die Bauleitung zu übernehmen. So sind täglich technische und finanzielle Verbesserungen am Projekt möglich. Die Arbeiten sind im Gange und sollen bis Weihnachten abgeschlossen sein. Anschliessend erfolgt die Einrichtung für die Tiere, die auf Beginn des nächsten Jahres Einzug halten werden. In der Zwischenzeit absolviert Frau Salzmann das vom Kantonalen Veterinäramt vorgeschriebene Praktikum, um die Leitung der Station übernehmen zu können.

Die Arbeiten der verschiedenen Fachleute sind termingerecht, im Moment wird mit Schwergewicht am Aufbau der Trennwände gearbeitet. 

 Auf den Bildern sind verglaste Terrassenfenster und –türen zu sehen, die eingebaut werden. Sie stammen von einem Baumarkt, wo sie zu sehr günstigen Preisen gekauft werden konnten. Auch im Veterinärraum werden die Einrichtungen aus Spenden und gut erhaltenen Gebrauchtmöbeln bestehen.

Die Gitter für die Ausläufe der Katzen vor den drei Fenstern haben wir bei MEIKO bestellt. Sie werden in den nächsten Wochen geliefert und aufgestellt. Vorher muss dort noch ausgeebnet und ein fester Boden erstellt werden.

Wir rechnen mit Gesamtkosten von Fr. 65‘000 gestützt auf die erhaltenen Offerten. Die den Spendenbetrag übersteigenden Kosten sind vom Vorstand des TST bewilligt worden.

Wir freuen uns auf die neuerstellte Auffangstation, auf die Einrichtung der Räume mit den uns geschenkten Katzenbäumen usw. und auf den Einzug der Katzen. Welche und wie viele wird sich erst im Verlauf des Monats Dezember je nach Aufnahmen und Platzierungen ergeben.