igelstation

für sie gelesen


Im Thuner Tagblatt vom 20. September 2017

"Nein, Igel mögen keine Äpfel" von Christian Sartorisus


Igel Merkblatt

Europäischer Braunbrustigel oder auch Westigel (Erinaceus europaeus ) genannt.

 

- Unsere Igel zählen zu den erdgeschichtlich ältesten noch lebenden

  Säugetierformen und sind gesetzlich geschützt.

 

- Als Kulturfolger sind unsere Igel im Bestand weder selten, noch bedroht oder gefährdet.

 

- Igel sind Wildtiere, welche in der nahen Umgebung von uns Menschen leben. Sie sollen den Wildtierstatus unbedingt behalten.

 

- Echter und nachhaltiger Igelschutz heisst nicht Pflege und Betreuung von Einzeltieren, sondern Schaffung und Erhaltung von geeigneten Lebensräumen (Biotopschutz).

 

Wie verhalte ich mich bei Begegnungen mit Igeln?

 

- Ich freue mich an jeder Igelbeobachtung und bin mir gleichzeitig bewusst, dass der Igel trotz dem„ Mucki - Image" meine Hilfe und Betreuung in aller Regel nicht braucht.

 

- Auch Futtersuche ist„ Igelsache". Als mehrheitlicher Schnecken – und Insektenvertilger ist eine artgerechte Igelfütterung ohnehin schwer zu erreichen und Ersatznahrung sollte nur ausnahmsweise geboten werden.

 

- Nur offensichtlich verletzte, schwerkranke oder verhaltensauffällige Igel benötigen Pflege in einer anerkannten Igelstation.

 

- Igel sind ortstreu. Bester Schutz wird erreicht, indem Lebensräume igelgerecht eingerichtet und betreut werden, und indem mögliche „Igelfallen" und damit Igelunfälle möglichst verhindert werden.

 

Kontakttelefon bei Notfälle mit Wildtieren

•               von 7.00 Uhr - 19.00 Uhr Wildhüeter - (Gratis) Tel. 0800 940 100

•               von 19.00 Uhr bis Morgen um 7.00 Uhr Kantonspolizei Bern 117

Bei Igeln, Igelstation Rosmarie Blaser Tel. 079 378 80 18